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PlayStation 2 - Strategie - Deutsch Usk: ab 12 - Publisher: Activision Derzeit nicht im Handel (VÖ-Datum: 27. November 2003)
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|  | | Review

Eine weitere Besonderheit des Konsolenspiels sind dessen zwei wählbare Solokampagnen mit jeweils gut 20 Stunden Spielzeit und voneinander unabhängigen Handlungssträngen.
Entscheidet man sich für Muskelprotz Valens, wählt man automatisch den höheren Schwierigkeitsgrad; mit der Barbarenprinzessin Ursula gestaltet sich der Einstieg leichter. Der Ablauf der beiden Kampagnen ähnelt sich stark: Der Spieler eröffnet eine Gladiatorenschule, rekrutiert erste Kämpfer und bereist auf einer karg präsentierten Oberwelt das titelgebende Fantasyland. Die 20 Städte, die über die vier Regionen des Reichs verstreut sind, veranstalten etliche Gladiatorenwettkämpfe. Allerdings herrschen strenge Teilnahmebedingungen, und fiese Startgelder werden erhoben; Amateur-, Semipro- und Pro-Klassen müssen erst nach und nach gewonnen werden.
Die rundenbasierten Kämpfe werden in isometrisch dargestellten Arenen ausgetragen. Der Spieler geht mit maximal sechs Gladiatoren an den Start, per Befehlsmenü verschiebt er seine Einheiten an die gewünschte Position. Um Angriffe erfolgreich zu platzieren, bedarf es Fingerspitzengefühls: Ein spezieller Schwungbalken muss an einem markierten Punkt erwischt werden. Je genauer das Button-Timing des Spielers, desto mehr Schaden nimmt sein Gegner. Das Klatschen und Grölen des Publikums nimmt direkten Einfluss auf das Kampfverhalten der Gladiatoren: Schwillt der Beliebtheitsbalken an, haut das Team deutlich motivierter zu. Ein weiterer wichtiger Erfolgsfaktor ist die richtige Nutzung des Terrains: Kisten, Gruben oder Felsbrocken verschaffen Vorteile im Nahkampf. 16 Charaktertypen sorgen für eine Einheitenbalance: Vom Banditen über den Speerwerfer bis hin zum Zenturio tummeln sich allerlei schlagkräftige Gestalten auf dem Gladiatorenmarkt. Dank des ausgereiften Skill-Systems erlernen die Raufbolde immer wieder neue Spezialangriffe und erwerben neue magische Kräfte. Bei den Waffenhändlern stattet man sich zudem mit Rüstungen und Schlagprügeln aus.
Während die Menüs innerhalb der Städte wenig hermachen, überzeugen die Kämpfe optisch umso mehr: Die Arenen sind recht detailliert gehalten und je nach Stadt und Tageszeit unterschiedlich in Szene gesetzt; die Bewegungen der Gladiatoren wirken sehr realistisch. Auch die bombastische Orchestermusik und die markigen Sprüche der Kämpfer fügen sich stimmig in die gute Präsentation ein.
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