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Xbox - Action - Deutsch Usk: ab 16 - Publisher: Microsoft Derzeit nicht im Handel (VÖ-Datum: 11. November 2004)
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|  | | Review

Der bestverkaufte Xbox-Titel bekommt endlich einen Nachfolger: Teil 2 von Bungies SF-Saga ist ein wuchtiges Actionepos, das die hohen Erwartungen von Spielergemeinde wie Handel problemlos erfüllen wird.
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Der Master Chief ist endlich wieder da. |
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Das Microsoft-eigene Studio Bungie machte bis zuletzt ein großes Geheimnis um den zweiten Teil von "Halo": Nur wenige Außenstehende kamen bis zur Produktion der Retailversion in den Genuss des Storymodus, selbst wenige Wochen vor Veröffentlichung wurde der Presse nur ein Beschnuppern der Multiplayervariante gegönnt.

Grund für die Hin- und Stillhaltetaktik der ehrgeizigen Entwickler: Man wollte nicht riskieren, dass die Millionen Fans schon im Vorfeld zu viel Einblick in die Handlung bekommen und Überraschungsmomente flöten gehen.

Die neuen Abenteuer von Master Chief beginnen da, wo der Vorgänger endete: Der Ringplanet Halo ist zerstört, und unser Supersoldat kehrt zurück zur Erde bzw. macht Halt auf einer der vielen Verteidigungsstationen, die in ihrem Orbit schweben. Die Erholungsphase ist von kürzester Dauer.

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Harte Gegner allerorten - wie schon beim Vorgänger "Halo" |
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Der Menschheit geht's an den Kragen

Die außerirdische Allianz hat den blauen Planeten entdeckt und setzt nun zu seiner Zerstörung und der Auslöschung der Menschheit an. Wie bei "Halo" geht es nach einer kurzen Introphase kräftig zur Sache.

Alienschiffe docken an der Raumstation an, im Verbund mit glaubhaft agierenden KI-Soldaten schlägt der Spieler die Eindringlinge in die Flucht und schickt anschließend in einer mitreißenden Sequenz eine riesige Bombe an die außerirdischen Absender zurück.

Ohne Pause geht der Kampf gegen die Invasoren auf der Erde weiter - zu Fuß, in Jeep, Panzer oder Fluggerät durchquert der furchtlose Master Chief gewaltige Stadtlandschaften und gibt der Alienbrut Saures.

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Wer gut zielt, der gut trifft |
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Action auch als Alien

Doch auch das All dient wieder als Schauplatz furioser Egogefechte: Der Spieler schlüpft zeitweise in die Rolle eines Elitesoldaten der außerirdischen Allianz. In einem zweiten Handlungsstrang wird das Schicksal des Alien-Kommandanten erzählt, der den Planeten Halo nicht vor seiner Zerstörung bewahren konnte.

Der temporäre Seitenwechsel ändert nicht viel an Inhalt und Prinzip: Wie in Teil 1 kämpft sich der Spieler durch imposante Szenerien, erledigt clevere Alienfeinde und widerwärtige Flood-Kreaturen, bedient vielfältiges mobiles Kriegsgerät und atmet an allen Ecken und Enden dichte SF-Atmosphäre.

Für die sind nicht nur die aufpolierte Optik und die zahlreichen Zwischensequenzen verantwortlich, die orchestrale Musik gehört ein weiteres Mal zum Besten, was Zockerohren in den vergangenen 30 Jahren zu hören bekamen.

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Aufgebohrte Grafik - aber wenig wirkliche Neuheiten |
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Gelungene Wachablösung

Vieles an "Halo 2" ist zwar ein Quäntchen besser als beim Vorgänger, echte Neuerungen sind aber rar gesät. Die Charaktere dürfen mit manchen Waffen beidhändig feuern, die Steuerung der Gefährte wurde vereinfacht, und endlich ist der Ego-Shooter onlinefähig.

Mit einem Dutzend Karten, sieben Spielmodi und der Unterstützung von Clans sollte "Halo 2" zum bevorzugten Xbox-Live-Titel der kommenden Monate avancieren.

Fazit: Auch wenn man sich fragen darf, warum an dem Spiel rund dreieinhalb Jahre entwickelt wurde - das zweite "Halo" ist hübscher, abwechslungsreicher und mitreißender als der Vorgänger und tritt damit problemlos dessen Erbe an. Ein für Microsoft wichtigerer Titel wird in dieser Konsolengeneration wohl nicht mehr erscheinen.
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