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Xbox PC - Rollenspiel - Deutsch Usk: ab 12 - Publisher: Activision Derzeit nicht im Handel (VÖ-Datum: 10. Februar 2005)
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|  | | Review

Der Rollenspielhit "Knights Of The Old Republic" bekommt einen Nachfolger spendiert. Erneut erlebt man im "Star Wars"-Universum fantastische Abenteuer der Extraklasse.
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Durch verschiedene Mächte können die Gegner kurzzeitig ausgeschaltet werden |
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Als LucasArts im Jahr 2003 mit "Star Wars: Knights Of The Old Republic" den ersten ernst zu nehmenden Schritt wagte, das populäre "Star Wars"-Universum ins Rollenspielgenre zu verfrachten, folgte sogleich die Belohnung: Der umfangreiche Titel wurde mehrfach zum "Rollenspiel des Jahres" gekürt und ließ allerlei prominente Spielekonkurrenz hinter sich.

Rund 18 Monate später liefert LucasArts die Fortsetzung und knüpft an das bewährte Spielprinzip an. Zeitlich ist "The Sith Lords" für PC und Xbox rund 1000 Jahre vor der Filmreihe und fünf Jahre nach dem Vorgänger angesiedelt.

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Doppel hält besser: Ein erfahrener Jedi kann zwei Lichtschwerter simultan benutzen |
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Die Wahl der Macht

Als vermeintlich letzter Jedi leidet man unter Gedächtnisschwund und es gilt, seine Vergangenheit Schritt für Schritt aufzuarbeiten. Wie im ersten Teil darf der Spieler seinen Charakter - wahlweise männlich oder weiblich - vor Spielbeginn selbst erstellen und ihn mit Stärken und Schwächen versehen.

Das außergewöhnlichste Merkmal von "The Sith Lords" besteht jedoch darin, während der wahrhaft epischen Geschichte seinen Held entweder zur hellen oder zur dunklen Seite der Macht zu führen.

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Der dunkle Sith Lord will die Welt erobern |
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Sei gut, sei böse - aber sei aktiv

Hilft man den Mitmenschen, indem man ihnen Geld gibt, sie verteidigt oder Sklaventreiber das Fürchten lehrt, erhält der Spieler Punkte der hellen Seiten. Bekämpft, beraubt und belügt der Spieler jedoch die zahlreichen Menschen und Außerirdischen, orientiert man sich sehr schnell in Richtung der dunklen Seite der Macht. Das gilt übrigens auch für den Rest der Figuren.

Durch die Entscheidungen des Spielers werden die anderen Charaktere beeinflusst. Im Menü erteilt ständig ein Balken darüber Auskunft, ob der eigene Jedi ein guter Mensch oder ein schlimmer Finger ist. Auf den ebenso riesigen wie hübsch anzusehenden Planeten steuert der Sternenkämpfer den eigenen Charakter ständig mit zwei weiteren Kollegen aus der achtköpfigen Crew.

Wie die eigene Figur lassen sich die Kollegen dank der Erfahrungspunkte, die aus Aktionen oder Kämpfen gewonnen werden, mit etlichen positiven Eigenschaften, stärkeren Attacken oder Mächten ausstatten.

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"The Sith Lords" protzt in den Kämpfen mit tollen Effekten |
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Der Klassiker: das Lichtschwert

Während zu den Waffen simple Schwerter oder Armbrüste zählen, haben Jedis die Möglichkeit, die "Star Wars"-üblichen Lichtschwerter zu schwingen und diese mit neuen Kristallen aufzurüsten.

Die taktisch angehauchten Gefechte in "The Sith Lords" laufen in Echtzeit ab: Für jeden der maximal drei Charaktere können Aktionen festgelegt werden, die der Reihe nach ausgeführt werden. Hier ist eine Portion taktisches Geschick und Erfahrung vonnöten.

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In den riesigen Feldern bleibt man nicht vor Feinden und Monstern verschont |
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Man trifft sich immer zweimal

Anders als im ersten Teil können Dialoge des Alter Egos mit den Kompagnons das Verhalten der Gesprächspartner im weiteren Spielverlauf verändern. Versetzt man sich in ihre Lage und antwortet dementsprechend treffend und höflich, verbessert sich das Verhältnis zu ihnen, und das entgegengebrachte Vertrauen kann dann auch schon mal missbraucht werden.

Grafisch wie spielerisch knüpft "The Sith Lords" direkt an den brillanten Vorgänger an und dürfte auch in diesem Jahr in den Ranglisten der Spielewelt ganz weit oben stehen.
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