

"Die Sims" in Feierlaune
"Vor fünf Jahren glaubte noch niemand daran, dass ein Videospiel über Personen und soziale Interaktionen so erfolgreich werden würde", gibt selbst Sims-Erfinder Will Wright zu. Und auch für ein so erfolgsverwöhntes Unternehmen wie Electronic Arts (EA) ist das "Die Sims"-Phänomen nicht selbstverständlich. Auf 54 Mio. verkaufte Kopien brachte es das Hauptprogramm sowie die inzwischen sieben Add-ons bislang. Verkaufszahlen, von denen auch ein Actionkracher wie z.B. "Half-Life 2" nur träumen kann.
Dabei ist den "Sims" vor allem hoch anzurechnen, dass sie das Hobbygaming auch bisher unerreichten Zielgruppen näher gebracht haben. Nicht nur der Jugendliche spielt "Die Sims", auch Muttern oder die jüngere Schwester legen gern mal eine Runde virtuellen Alltag ein. Mittlerweile sind "Die Sims" das beliebteste Frauenspiel. Nicht ohne Stolz betont EA immer wieder, dass überdurchschnittlich viele weibliche "Sims"-Fans verzeichnet werden könnten.
Und auch die Fortsetzung scheint da weiterzumachen, wo "Die Sims" aufgehört haben. Nach nur fünf Monaten am Markt konnte sich "Die Sims 2" bereits mehr als 4,5 Mio. Mal weltweit verkaufen. Natürlich will auch EA den Erfolg weiter anfachen. Das erste Add-on, "Wilde Campus-Jahre" erscheint dieser Tage, und mit "Nightlife" kursiert bereits der mögliche Titel eines zweiten Zusatzprogramms durchs Internet. Ob EA die Sims bald ins aufregende Nachtleben stützt, müsste schon bald bekannt werden.